Intervention 01. - 31. Juli 2026
Die gegenwärtige Konjunktur autoritärer Bewegungen verweist auf eine tief-greifende Transformation demokratischer Öffentlichkeiten. Anhaltende globale Spannungen und Gewalt, soziale Unsicherheit sowie kulturelle Entfremdung begünstigen eine Politik der Vereinfachung und des Ressentiments. Digitale Öffentlichkeiten beschleunigen diesen Prozess, indem deren Polarisierungs-mechanismen Affekte verstärken und Ambivalenzen verdrängen. Demokratie droht dort ihre Resilienz zu verlieren, wo Anpassung, Konformismus und eine Kultur des »neuen Gehorchens« zunehmend an die Stelle kritischer Öffentlichkeit tritt ... (weiterlesen)
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